Klein, aber oho!

Wandgestaltung: Kleiner Raum, große Wirkung

Sie möchten, dass ein Zimmer trotz geringer Größe offen und geräumig wirkt? Entscheidend ist dabei die richtige Wandgestaltung: Ein kleiner Raum erscheint durch den gekonnten Einsatz von Mustern, Farben und Tapeten größer, als er ist. Erfahren Sie hier, wie das gelingt!

Wie wirkt ein Raum größer? Allgemeine Tipps

Die Wandgestaltung beeinflusst die Wirkung eines Raumes enorm. Farbe und Art der Tapeten sowie deren Platzierung an der Wand verändern das Gesamtbild. Besonders bei kleinen Zimmern ist es wichtig zu wissen, welche Tapete den Raum größer wirken lässt. So verhindern Sie ein Gefühl von Enge. Folgende Tipps helfen:

  • Verwenden Sie Tapeten in hellen, kühlen oder natürlichen Farben. Diese Töne lenken den Blick in die Weite und lassen einen Raum größer und offen wirken.
  • Möchten Sie eine Mustertapete? Dann greifen Sie bei kleinen Räumen besser zu gleichmäßigen, kleinteiligen Mustern oder Fototapeten die den Raum optisch strecken.
  • Tapezieren Sie doch einfach mal quer – mit Längsstreifen strecken Sie einen Raum deutlich.
  • Auch kleine Räume lassen sich in auffälligen Farben gestalten. Allerdings sollten Sie sich dabei auf einzelne Wände beschränken und nicht zu viele verschiedene Farben wählen – das erscheint schnell überladen.
  • Wenn Sie eine Tapete aus der gleichen Farbfamilie wählen, zu der auch der Ton der größten Möbelstücke gehört, ergibt sich ein besonders harmonisches Gesamtbild. Zum Beispiel: ein dunkelblaues Sofa vor einer aquamarinblauen Wand.
  • Oder Sie setzen Muster- und Farbakzente an und lenken so den Blick des Betrachters in die Ferne.

Lassen Sie Ihre Farbauswahl zudem vom Boden Richtung Zimmerdecke heller werden, um den Raum optisch in die Höhe zu strecken. Der Boden sollte demnach dunkler sein als die Farbe der Tapeten. Die Zimmerdecke streichen Sie idealerweise weiß oder tapezieren einen Himmel. So wirkt sie höher.

Planung der Wandgestaltung: Eigenschaften kleiner Räume

Tapeten, die den Raum größer wirken lassen, sind in großer Auswahl erhältlich. Bedenken Sie bei der Farb- und Musterauswahl jedoch nicht nur die geringe Größe Ihres Raumes. Auch folgende Fragen spielen bei der Planung der richtigen Wandgestaltung eine zentrale Rolle:

  • Welchem Zweck dient der Raum? Ist es ein Schlafzimmer, ein Bad oder die Küche?
  • Ist der Raum schmal oder breit geschnitten?
  • Wie hoch ist die Decke?
  • Hat der Raum große Fenster oder gelangt wenig Tageslicht hinein?
  • Gibt es große Möbelstücke, die das Zimmer dominieren und wo werden sie stehen?

Welche Tapete für kleine Räume? Die richtige Muster- und Farbwahl

Eine weiße Tapete wird Ihren Raum größer wirken lassen, erscheint aber schnell steril und einfallslos. Eine passendere Lösung ergibt sich oft bei genauerer Betrachtung der Raumsituation.

In kleinen Räumen zur Ruhe kommen

Besonders für kleine Schlaf- und Arbeitszimmern bieten sich Wandbeläge in Blau-, Grün und Pasteltönen an. Diesen Farben wird nachgesagt, dass sie sowohl einen Eindruck von Tiefe als auch von Ruhe vermitteln. Zudem sollen sie die Konzentration fördern.

Dunkle Räume aufhellen

Ein kleines Zimmer, in das wenig Tageslicht fällt, ruft oft ein bedrückendes Gefühl hervor. Da stellt sich die Frage: Wie kann ich einen Raum größer wirken lassen und gleichzeitig aufhellen? Die Antwort liegt – neben einer guten Beleuchtung – ebenfalls in der Wandgestaltung. Wählen Sie Tapeten in warmen Farben wie Rot, Gelb oder sanften Pastelltönen. Wer den Eindruck eines scheinbar lichtdurchfluteten Raums unterstreichen möchte, greift zu Vliestapeten mit glänzenden Oberflächen oder Glitzertapeten, die das wenige Licht zusätzlich reflektieren.

Der Vorteil von Vliestapeten gegenüber der klassischen weißen Raufasertapete? Die einzelnen Tapetenbahnen müssen nicht einweichen. Der passende Kleister von Metylan wird direkt auf die Wand aufgetragen. Zudem fällt das Entfernen bei einem Tapetenwechsel deutlich leichter.

Räume mit niedriger Zimmerdecke optisch strecken

Für Räume mit besonders niedrigen Deckenhöhen wählen Sie am besten eine vertikal gestreifte Tapete, die für eine optische Streckung der Wände sorgt. Auch in diesem Fall ist es ratsam, nur ein oder zwei Wände mit der Streifentapete zu tapezieren.
Oder setzen einen anders gemusterten oder farbenen Tapetenrahmen um Ihr Hauptmotiv, so erscheint die Wand nach oben, unten und den Seiten abgestuft.

Kleines, schmales Zimmer

Und wie wirken kleine Räume größer, die zudem noch schmal sind? Ganz einfach: Wählen Sie für die langen Seitenwände eine Tapete in hellen Farben, beispielsweise ein dezentes Grau. Für die kürzeren Stirnseiten bietet sich ein kräftigerer Farbton an, wie Blau oder Grün. Das zieht den Raum optisch in die Breite.