Alte Wände oder Decken sind schon mehrfach bearbeitet worden. Hier und da wurde mal eine Fehlstelle verspachtelt oder verputzt. Oft sanden diese Wände oder sind an manchen Stellen porös, ihre Tragfähigkeit für Tapeten muss überprüft werden.
Sie haben mehrere Möglichkeiten die Tragfähigkeit von Wänden zu prüfen.
1. Methode
Eine einfache Methode ist die Kratz- oder Druckprobe: Platzt bei leichtem Druck mit einem harten, kantigen Gegenstand, zum Beispiel einem Spachtel oder der Spitze eines Schraubendrehers, an der Kratzstelle Putz ab, können Sie davon ausgehen, dass die Oberfläche zu weich ist und die Tragfähigkeit nicht gegeben ist.
2. Methode
Dies ist ebenfalls der Fall, wenn Sie mit Ihrem Daumennagel durch eine Druckprobe einen sichtbaren Abdruck hinterlassen können. Lose und nicht tragfähige alte Putze müssen vollständig abgelöst, mit Wasser abgewaschen und die Fläche grundiert werden.
3. Methode
Haben Sie gerade keinen spitzen Gegenstand zur Hand können Sie auch einfach einen Klebestreifen fest auf die Wand drücken und schnell wieder abziehen. Bei Rückständen auf dem Klebeband handelt es sich ebenfalls um einen alten Putz.
Der Klebestreifen-Test eignet sich ebenfalls gut zum Prüfen der Tragfähigkeit von Dispersionanstrichen.
4. Methode
Reiben Sie mit der Hand über die Wand und stellen eine weißliche Verfärbung ihrer Hand fest, kreidet die Wand ab. Waschen Sie in diesem Fall die Wand gut mit Wasser ab. Anschließend muss mit einer Grundierung vorbehandelt werden, um die Saugfähigkeit der Wand zu regulieren und die Tragfähigkeit wiederherzustellen.

Metylan Tapezier-Grund für Alte Putze dringt tief in den alten Untergrund ein und festigt sandende Putze. So schaffen Sie eine gleichmäßig saugfähige und tragfähige Basis für Ihre neue Tapete. Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes muss das Produkt konzentriert oder verdünnt angesetzt werden.
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