Risse

Risse in der Wand

Generell muss man bei Rissen in Wänden und Decken zwischen drei verschiedenen Typen von Rissen unterscheiden:

 

Zum einen gibt es Haar- und Netzrisse - feine, netzartige Risse in der Oberfläche Ihres Putzes. Sie werden in der Regel erst durch Befeuchten der Putzoberfläche sichtbar. Zum Tapezieren auf einer Wand mit Haar- oder Netzrissen eignet sich besonders gut eine Vliestapete. Sie verfügt über einen dimensionsstabilen Rücken (Trägermaterial) und verzeiht leichte Untergrundspannungen, die von die Haar- oder Netzrisse ausgehen können. Soll eine Tapete ohne dimensionsstabilen Rücken verklebt werden, muss der Untergrund behandelt werden. Bessern Sie die betroffenen Stellen mit einem Spachtel aus, und grundieren Sie die Wand anschließend.

 

Schwund- und Fugenrisse sind Risse in der Putzschicht, die ohne Anfeuchten der Wand sichtbar sind. Der Riss reicht durch die komplette Putzschicht und entsteht durch Spannungen im Anschlussbereich, oder durch Materialschwund. Durch physikalische Trocknung kann es vorkommen, das eine Bausubstanz "schrumpft", dieser Effekt ist besonders in Neubauten zu beobachten.

 

In solchen Fällen entfernen Sie zunächst lose Bestandteile von der Oberfläche. Dann einfach die fertige Spachtelmasse auf den trockenen, sauberen Untergrund auftragen und die noch feuchte Masse mit einem Malerspachtel glatt ziehen. Nach dem Trocknen können Sie die ausgebesserten Stellen gebenenfalls schleifen oder direkt übertapezieren.

 

Die dritte Art von Rissen nennt sich Dehnungsrisse und statische Risse. Hier handeln es sich um Risse, die oft durch das gesamte Gebäude verlaufen. Sie sind konstruktionsbedingt oder entstehen durch die Bewegung und Setzung des Grundstücks. Um eine Wand, die Dehnungsrisse oder statische Risse aufweißt, tapezieren zu können, müssen die Risse zuerst behandelt werden. Hierzu sind rissüberbrückende Maßnahmen notwendig. 

 

 

Sofort und punktgenau einsetzbar.

Metylan Tapezier & Renovier Spachtel

Metylan Tapezier & Renovier Spachtel ist ideal für Dübellöcher sowie kleine Risse. Dieser weiße Fertigspachtel ist ideal für kleine Reparaturen in der Wand. Der Spachtel kann mit dem in der Kappe integrierten Spachtel direkt in das zu füllende Loch gedrückt und abgezogen werden. Nach bereits 30 Minuten ist der Untergrund übertapezierbar.

 

Kleiner Tipp: Kneten Sie vor Gebrauch die Tube kurz durch, um den Spachtel nochmal zu durchmischen.

Spachteln per Fingerdruck!

Metylan Nie Mehr Risse

Metylan Nie Mehr Risse ist ein elastischer, weißer Fertigspachtel. Durch die bleibende Elastizität ist er ideal für Risse, kleine Löcher und Fugen im Anschlussbereich. Dieser Spachtel ist leicht verarbeitbar und füllt bis in die Tiefe.

 

Was ist ein Anschlussbereich? Dies ist der Bereich zwischen zwei baulichen Komponenten, z. B. Tür und Wand. Durch Temperaturschwankungen (Winter - Sommer) verändern sich die verschiedenen Komponenten unterschiedlich stark. Es entsteht eine Spannung im Anschlussbereich. Um diese Ausdehnung und Schrumpfung zu kompensieren, müssen in Anschlussbereichen Fugen und Risse mit elastischen Materialien gefüllt werden. So haben Sie eine Sicherheit, dass die überarbeitete Stelle nicht herhausplatzt

 

Daher empfehlen wir für Ausbesserungen und Fugen im Anschlussbereich Metylan Nie mehr Risse. Nach nur einer Stunde können Sie tapezieren - ein Schleifen ist bei diesem Spachtel nicht notwendig.



Metylan Aktuell

11.07.2011

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