
Glasgewebe oder Glasgewebetapeten bezeichnet man auch als Glasfasertapeten, da es aus mineralischen Garnen (Glasfasern) hergestellt wird. Bei einer Temperatur von 1.400° C wird für die Herstellung dieser Glasfasern Quarzsand, Kalk, Dolomit und Soda geschmolzen. Durch die Weiterverarbeitung der Glasfasern auf besonderen Webstühlen werden verschiedene Strukturen hergestellt. Anschließend werden die Fasern final behandelt, so dass die Gewebestruktur gefestigt und geglättet wird.
Diese hochwertigen, dafür aber auch relativ teuren, Wandbekleidung ist langlebig sowie wasserfest und formstabil. Sogar das Übertapezieren kleinerer Risse stellt keine Probleme dar - schlecht verarbeiteter Putz, Risse und Unebenheiten müssen allerdings nach wie vor vor dem Tapezieren bearbeitet werden. Da Glasgewebe überaus robust und obendrein schwer entflammbar ist, hat es sich besonders in gewerblichen Objekten wie Büros, Krankenhäusern oder Geschäften, aber auch Wohnungen, zum Beispiel in Fluren, Treppenhäusern oder Badezimmern durchgesetzt.
Ein Nachteil von Glasgewebe besteht darin, dass es - ähnlich zur Raufaser- eine sehr starke Wandhaftung aufweist.
Bei der Verklebung von Glasgewebe in Räumen mit hoher Beanspruchung empfehlen wir Ihnen eine Verwendung von Metylan secura. Dieser Kleister ist so konzipiert in einem Arbeitsgang die Saugfähigkeit zu regulieren und eine starke Verbindung zwischen Untergrund und Wandbelag herzustellen. Durch die regulierte Saugfähigkeit haben Sie die Sicherheit überall gleichmäßig viel Tapetenkleister zur sicheren Verklebung des Glasgewebes zu haben.
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